Gewohnheiten aufräumen – sie einfach über Bord werfen!
20. August 2023
zuletzt aktualisiert am 25.07.2025
Unliebsame Gewohnheiten aufräumen, sie über Bord werfen, das klingt gar nicht so schwer!
Aber wann ist der richtige Zeitpunkt? Die Antwort ist ganz einfach: Jederzeit.
Wären da nicht die vielen, kleinen und großen Dinge des Alltags, die uns davon abhalten, unsere Vorhaben umzusetzen.
Welche Widerstände sind da am Werk? Wie entstehen Gewohnheiten? Was sind Routinen? Warum soll ich Gewohnheiten ändern? Diese Fragen möchte ich einmal genauer unter die Lupe nehmen.
Inhalt
Wie entsteht eine Gewohnheit?
Sich Gewohnheiten aneignen, ist ein ganz normaler Vorgang. Beispielsweise lernen wir schon als Kind, wie wir die Zähne putzen. Unser Gehirn möchte nicht bei jeder Handlung neu nachdenken
Jede Gewohnheit wird ganz tief in unserem Gehirn abgespeichert. Vermutlich wird sogar die Hälfte aller Tätigkeiten unbewusst erledigt, sagen Wissenschaftler.
Gewohnheiten erleichtern unseren Alltag. Ganz bestimmte Alltagsabläufe bringen sogar Ordnung ins Leben. Wie schön, wir müssen nicht jeden Tag neu überlegen, was wann wie getan werden soll.
Angewohnheit wird zur Routine
Gewohnheiten entstehen nach einem ganz bestimmten Muster. Es gibt immer einen Auslöser, der mich motiviert, zu handeln.
Ein Auslöser in unserem Büroalltag kann z.B. der Inhalt einer E-Mail sein. Oh, das ist ja interessant, das könnte mal wichtig werden.
Und schon ist mein Sammeleifer geweckt.
Daraus entsteht jetzt die Aktion, ich entscheide:
Diese Information könnte ich brauchen. Damit sie nicht verloren geht, wird sie gleich mal ausgedruckt. Als Belohnung ist mein Wissensdurst zufrieden gestellt. Oder vielleicht meine Angst, etwas zu verpassen?
Weil meine Aktion belohnt wurde, speichert sie mein Gehirn ab und wird sie zukünftig immer wieder ausführen.
Schnell wird aus einer Gewohnheit – E-Mails auszudrucken, eine Routine.
Routinen und der Arbeitsalltag
Die täglichen Arbeiten werden im Laufe der Zeit zu Gewohnheiten. Es entstehen Routinen, sowohl gute als auch schlechte.
Eine schlechte Gewohnheit ist zum Beispiel das Sammeln von Infos oder Erinnerungshilfen, die irgendwann einmal gebraucht werden könnten. Weil sie nicht verloren gehen sollen, aber auch keinen festen Platz auf dem Schreibtisch finden, landen sie erst einmal als lose Blattsammlung auf dem Schreibtisch.
Und wen wundert es: Schon bald sitze ich vor einem undurchsichtiger Papierberg, in dem auch wichtige Unterlagen verschwinden.
Wann ist der Zeitpunkt, unliebsame Gewohnheiten aufräumen?
Wenn eine bestimmte Gewohnheit dazu führt, den Büroalltag nicht mehr erfolgreich und mit Freude zu gestalten. Wenn sich wichtige und unwichtige Unterlagen auf dem Schreibtisch stapeln, und Sie viel Zeit mit Suchen oder zeitraubenden Arbeitsabläufen verbringen.
Dann ist es an der Zeit, über eine Änderung nachzudenken.
Ein erster Schritt besteht darin, den Auslöser für die Entstehung solcher undurchsichtigen Papierstapel zu erkennen.
Warum tue ich das, was ich da mache? Nur so können wir aktiv eingreifen, unser Verhalten verändern und die unliebsamen Gewohnheiten aufräumen, sie einfach über Bord werfen.
Das Sammeln von zu vielen Informationen kann ich beispielsweise eindämmen, wenn ich immer mal wieder innehalte und mich ganz bewusst frage:
Brauche ich diese Info? Oder könnte ich sie brauchen?
Wer diese beiden Fragen ehrlich beantwortet wird schnell merken, dass sich mit der Zeit weniger Papierkram ansammelt.
Nach dem Gewohnheiten aufräumen kommt das Üben
Neue Gewohnheiten sind erst einmal ungewohnt. Und nur Übung macht den Meister. Auch wenn das Durchhalten mühsam ist, weil die Belohnung nicht sofort sichtbar ist. Aber sie wird kommen.
Ein dauerhaft aufgeräumter Schreibtisch, der Aufbau sinnvoller Routinen lassen sich nicht von heute auf morgen bewerkstelligen.
Umso mehr stellt sich nach einer erfolgreichen Aufräumaktion eine angenehme Zufriedenheit ein.
Den Überblick dauerhaft zu behalten.
Fazit: Eine schlechte Gewohnheit durch eine hilfreiche ersetzen
Viele Menschen haben die eine oder andere Gewohnheit, die sie sich gerne abgewöhnen würden. Ungeliebte Angewohnheiten aufräumen, sie einfach über Bord werfen, ist sicherlich keine einfache Aufgabe.
Unliebsame Gewohnheiten zu erkennen ist der erste Schritt für eine Veränderung. Und dann geht es an’s Üben.
Oftmals, ganz unbemerkt, entsteht eine neue Gewohnheit, während eine andere verschwindet. Das ist es, was ich Ihnen von ganzem Herzen wünsche.
Ganz viel Erfolg beim Einüben von hilfreichen Gewohnheiten wünscht Ihnen
Ihre Aufräumexpertin aus Berlin
Christa Beer
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