Aussortieren und wegwerfen – warum Ausmisten schwer ist.
28. Januar 2017
zuletzt aktualisiert am 15.08.2025
Aussortieren und wegwerfen, unnötige Dinge gründlich ausmisten und weggeben – warum ist das so schwer?
Wer schon einmal umgezogen ist – egal ob in ein neues Büro oder mit dem gesamten Hausrat hat bestimmt die Erfahrung gemacht, dass für ordentliches Packen oder gründliches Durchsehen und Aussortieren meist keine Zeit bleibt.
Beruhigend wirkt dann der Gedanke, am neuen Ort die gründliche Aufräumaktion nach zu holen.
Doch was passiert, wenn die Kartons im neuen Büro oder in der neuen Wohnung angekommen sind?
Oftmals nichts.
Viele der Kartons bleiben verschlossen und das richtige Aussortieren wird immer wieder auf einen anderen Zeitpunkt verschoben wird.
Inhalt
Aussortieren und wegwerfen beginnt im Kopf
Immer wieder entdecke ich bei meinen Vor-Ort-Einsätzen gepackte Kartons, die seit Jahren in Ecken, manchmal versteckt unter Decken, in Kellern oder auf Dachböden ihr Dasein fristen.
Einige dieser Kartons sind sogar schon mehrmals umgezogen.
Selten kann mir der Kartonbesitzer oder die Besitzerin die Frage „was sich darin befinde“ beantworten.
Der Gedanke, es könnte sich doch wichtiger Papierkram darin befinden, verhindert letztendlich, den Karton zu entsorgen, ohne ihn nochmals zu öffnen.
Nach dem Umzug ist vor dem Umzug
Warum Ausmisten schwer ist.
Es gibt unendlich viele hilfreiche Tipps und Vorschläge, wie das Aussortieren und Wegwerfen am besten funktionieren könnte. Trotzdem ist es nicht so einfach, weil scheinbar unzählige Gründe uns daran hindern, diese Tipps in die Tat umzusetzen.
Für jeden gibt es andere Hinderungsgründe, warum es nicht klappt, mit dem Keller aufräumen oder die privaten Unterlagen ausmisten.
Auch wenn es Menschen gibt, die keine Probleme haben und ihre Sachen aussortieren, gibt es genauso viele Menschen, für die das Aussortieren und Wegwerfen eine schwierige Aufgabe darstellt.
Sich dieser Tatsache bewusst zu werden, ist ein wichtiger Schritt, die Hürde des Wegwerfens leichter zu überwinden.
Gründlich aufräumen – heißt Entscheidung treffen
Warum ist das Ausmisten anstrengend?
🔸 Weil man so viele Entscheidungen treffen muss!
🔸 Und weil es so viele Gründe gibt, die ein konsequentes Handeln erschweren.
Ach hätt’ ich doch nicht…
Ich kenne das Gefühl sehr gut – gerade habe ich etwas weggeworfen und jetzt könnte ich es so gut gebrauchen.
▶️ Dann hilft mir der folgende Gedanke:
Wahrscheinlich wäre ich gar nicht auf die Idee gekommen, diesen Gegenstand zu besitzen.
Sicherlich hätte ich ihn auch gar nicht gefunden.
Viel zu schade zum wegwerfen
Das schlechte Gewissen verhindert, ein ehemals teures Gerät oder ein ungeliebtes Geschenk weg zu werfen.
▶️ Dann hilft vielleicht der folgende Trick:
Geben Sie sich die Erlaubnis, dieses ehemals teure Gerät wegzuwerfen, weil es total veraltet ist und nicht mehr zu gebrauchen ist.
Oder verabschieden Sie sich ganz bewusst von diesem Geschenk und schon ist es gar nicht mehr so schwer, es wegzugeben.
Die Freude, dass die Entscheidung endlich gefallen ist, ist eine wunderbare Belohnung!
Wegwerfen auf Probe
Es gibt Tage, da fällt die Entscheidung wegwerfen oder behalten besonders schwer.
▶️ Dann hilft das Wegwerfen auf Probe:
Eine gute Methode für solche Dinge, für die Entscheidung sie wegzugeben, besonders schwer fällt. Diese Dinge sammeln Sie am besten in einem Karton, verschließen ihn gut und beschriften ihn mit einem gut lesbaren Datum.
Wenn Sie bis zu diesem „Wegwerfdatum“ nichts vermisst haben oder Sie sich nicht mehr erinnern können, was sich in diesem Karton befindet, dann können Sie darauf vertrauen, dass sich darin nichts Wichtiges mehr befindet.
Aussortieren - und gleich entsorgen
Was kaputt ist und somit weggeworfen werden kann kommt in die Mülltonne oder wird gesammelt und dann zeitnah zum Recyclinghof gebracht.
▶️ Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es sinnvoll ist, das einmal Aussortierte sofort wegzugeben.
Die Gefahr sehr groß ist viel zu groß, das eine oder andere Aussortierte dann doch wieder heraus zu holen.
Dieselben Regeln gelten auch für Ihren Papierkram.
Fazit: Tipps für's erfolgreiche Aussortieren
Aussortieren und wegwerfen ist eine schwierige Aufgabe.
Meine 5 praxiserprobten Tipps werden Sie unterstützen, die Hürden des Wegwerfens zu überwinden – damit das richtig gut Aussortieren Freude macht!
- Ich möchte mich nur mit Dingen umgeben, die ich regelmäßig nutze.
- Ich möchte nichts aufbewahren, was ich nicht mehr brauche, auch wenn es einmal viel Geld gekostet hat.
- Ich möchte nichts behalten, weil andere es mir geschenkt haben.
- Ich möchte nur das kaufen, was ich benötige, was ich gerne nutze und was mir gefällt.
- Ich möchte meinen Lebensraum so gestalten, dass ich mich darin wohl fühle.
Zu guter Letzt noch 2 Tipps:
🔹 Der Aufräumaktion einen festen Termin geben und gleich im Kalender eintragen.
Und
🔹 Für diesen Termin leicht erreichbare Ziele setzen.
„Heute ordne ich nur diese eine Schublade. Aber es hindert mich nichts daran, danach noch weiter zu machen“.
Einen herzlichen Gruß aus Berlin
Ihre Aufräumexpertin
Christa Beer
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Auf Basis meines Beer-Systems entwickeln wir ein Ordnungssystem, das zu Ihnen passt. Mein Ablagesystem ist seit 2001 im Einsatz und hat schon mehr als 300 Menschen geholfen, Ordnung in ihr Papierchaos zu bringen.
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